In meiner Küche gibt es ein kleines Geheimnis: Puddingplätzchen. Schon in den ersten Jahren hab’s die bei Geburtstagen und Weihnachtsfesten gebacken und alle wollten mehr, echt. Diese Plätzchen sind einfach, so cremig durch das Puddingpulver und trotzdem knusprig am Rand, perfekt für die Kaffeetafel oder wenn du einfach spontan backen willst. Bist du bereit? Los geht’s, ich erzähl dir kurz wie ich’s mache, mit kleinen Tipps aus dem Alltag und einem kleinen Missgeschick das ich gelöst hab. Schnell, gemütlich und lecker.
Puddingplätzchen Backtricks
Diese Stelle ist für die kleinen Kniffe beim Backen, damit deine Puddingplätzchen immer gut werden und nicht auseinanderlaufen. Fang immer mit weicher Butter an, das macht den Teig geschmeidig, und mische erst Zucker und Butter cremig bevor du das Puddingpulver gibst, so verteilt sich das Aroma besser. Wenn der Teig zu klebrig ist, kühl ihn kurz im Kühlschrank, oft reicht 20 Minuten, dann lässt er sich besser formen, sonst klebt alles an den Fingern und das ist nervig. Mein Lieblingsrezept hat mir meine Tante gezeigt, sie meinte immer: Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh, guter Tipp.
Zutatenliste genau
Für den Teig
- 200 g Butter (weich)
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (37 g)
- 1 Ei (Größe M)
- 300 g Mehl
- 1 Prise Salz
Zum Bestreuen
- Etwas Puderzucker
Kurz und knapp. Mehr nicht. Die Mengen kannst du natürlich etwas anpassen, aber bleib ungefähr dabei sonst verändert sich die Konsistenz. Die Angaben sind genau wie ich sie benutze.
Schnelle Zubereitung
- Mische Butter und Zucker in einer Schüssel cremig.
- Rühre das Ei unter und gib das Puddingpulver dazu.
- Siebe das Mehl mit der Prise Salz und arbeite es zügig ein.
- Knete kurz zu einem glatten Teig, nicht zu lange.
- Wickle den Teig in Folie und kühle ihn 20 Minuten.
- Forme kleine Kugeln und drücke sie leicht flach auf dem Backblech.
- Backe bei ca. 175°C für 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldig sind.
- Bestreue sie nach dem Abkühlen mit Puderzucker.
Die Schritte sind knapp gehalten, damit du schnell loslegen kannst. Bleib bei den Temperaturen, jedes Ofen ist anders.
Backtricks und Tipps
Teigpflege
Wenn der Teig zu bröselig ist, füge einen Teelöffel kaltes Wasser hinzu, nur ganz wenig, und knete kurz, das hilft. Wenn er zu weich ist, ab in den Kühlschrank, die Kälte macht ihn formbar, das ist ein schneller Trick den ich oft nutze, vor allem wenn ich mehrere Bleche machen will.
Backzeit und Kontrolle
Beobachte die Plätzchen gegen Ende der Zeit, sie sollen nur leicht Farbe bekommen, die Mitte bleibt etwas heller, das ist normal, nicht zu lange backen sonst werden sie trocken, das ist wirklich wichtig.
Servierideen und Anlässe
Für Gäste
Die Puddingplätzchen passen super zur Kaffeetafel, zu Geburtstagen oder als Mitbringsel, sie sind unkompliziert, sehr beliebt und sehen hübsch aus mit Puderzucker. Du kannst sie in einer Keksdose stapeln. Ein Freund probierte sie mit heißem Tee und meinte sofort: “Mehr, bitte!” das war mein Lob des Tages.
Saison und Variationen
Zur Weihnachtszeit streu ich Zimt in kleinen Mengen ins Puderzucker-Gemisch, das macht sie weihnachtlich ohne viel Aufwand, gut für Weihnachtsmärkte zuhause. Oder nimm etwas Zitronenabrieb für Frische, kleine Variation nur.
Häufige Probleme
- Teig klebt? Kühlbox.
- Plätzchen verlaufen? Weniger Butter oder kühlerer Teig.
- Zu trocken? Nicht zu lange backen.
Einmal hab ich die Bleche zu nah beieinander gestellt und die Luftzirkulation war schlecht, Ergebnis: ungleichmäßig gebacken, Lösung: ein Blech weniger oder am besten ein Blech nach dem anderen, simple Änderung und perfekt.
Kleine Küchenweisheiten
- Probier’s mit Sahne statt Milch? Nicht nötig.
- Ich backe oft am Abend, weil ich tagsüber wenig Zeit hab, also vorplanen.
- Beliebter Trend: Doppelbacken mit Schokolade — ich streue manchmal Schokostreusel drauf, sieht gut aus.
Kleine Gewohnheit: immer ein Glas Milch bereitstellen, das gehört dazu. Fragst du dich, wie lange sie sich halten? In einer Dose ein paar Tage, wenn sie nicht verschwinden. Kurz, praktisch, lecker.
Conclusion
Zum Weiterlesen und als Inspiration für eine ähnliche Variante schau dir diese Anleitung an: Easy Custard Christmas Cookies | Bake to the roots — dort findest du eine andere Sicht auf Puddingplätzchen-Varianten und hübsche Bilder.
Puddingplätzchen

Cremige, knusprige Puddingplätzchen für jede Gelegenheit
Zutaten
- 200 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (37 g)
- 1 Ei (Größe M)
- 300 g Mehl
- 1 Prise Salz
- Etwas Puderzucker
Zubereitung
- Mische Butter und Zucker in einer Schüssel cremig.
- Rühre das Ei unter und gib das Puddingpulver dazu.
- Siebe das Mehl mit der Prise Salz und arbeite es zügig ein.
- Knete kurz zu einem glatten Teig, nicht zu lange.
- Wickle den Teig in Folie und kühle ihn 20 Minuten.
- Forme kleine Kugeln und drücke sie leicht flach auf dem Backblech.
- Backe bei ca. 175°C für 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldig sind.
- Bestreue sie nach dem Abkühlen mit Puderzucker.
Nährwerte
- Kalorien: 120 kcal
- Protein: 2 g
- Fett: 7 g

